»Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest!«
DIE ZEIT

Presse & Mediathek

Livestreams & Videos

Abschlussveranstaltung aus der evangelischen Akadmie (18. Juli ) mit Eva Demski, BJörn Jager und Christoph Pütthoff:

https://www.youtube.com/watch?v=3Mf6I7sjiDA

 

Lesung aus dem Haus am Dom (14.7.) mit Petra Roth

https://www.youtube.com/watch?v=3Mf6I7sjiDA

 

Frankfurt liest ein Buch im Radio

Im Radioprogramm von hr2-kultur wird das Festival mit einem Feature von Peter Ochs, einer Lesung von Constanze Becker sowie mit Gesprächen und aktuellen Berichten begleitet.

 

13. und 20. Juni, 18:04 Uhr

Das Feature in hr2-kultur

Peter Ochs: Die Geschichte der Roten Armee Fraktion 

Teil 1 und 2

(hr 2008)

Vor mehr als 50 Jahren legten Gudrun Ensslin und Andreas Baader Bomben in zwei Frankfurter Kaufhäusern. Die Detonationen waren der Startschuss für Terror, Mord und Entführungen, die 28 Jahre lang die Republik in Atem halten sollten. Das zweistündige Feature von Peter Ochs lässt mit viel Originaltonaufnahmen, in Interviews mit Zeitzeugen und in Tondokumenten aus Rundfunk und Fernsehen die bleiernen Jahre des deutschen Herbstes noch einmal lebendig werden. 

Wir wiederholen das Feature anlässlich der Veranstaltungsreihe "Frankfurt liest ein Buch", die in diesem Jahr den Roman Scheintod von Eva Demski in den Mittelpunkt rückt. Der Roman spielt 1974 in Frankfurt und dreht sich um den Tod eines Anwalts, zu dessen Klientel auch RAF-Mitglieder zählten.

 

7. bis 22. Juni, 9.04 Uhr (Wdh. um 14:30 Uhr)

Die Lesung in hr2-kultur

7. Juni bis 18. Juli

Die Lesung auf hr2.de und in der ARD-Audiothek

https://www.ardaudiothek.de/eva-demski-scheintod/89629418

 

Eva Demski: Scheintod, gelesen von Constanze Becker

(hr 2021)

Hat Eva Demski RAF-Munition in den Main gekippt? Wir werden es wohl auch nach dem Lesefestival „Frankfurt liest ein Buch“ nicht wissen. Denn ihr Roman Scheintod über die Erlebnisse einer Frau in den zwölf Tagen nach dem Tod eines RAF-Anwalts, der starke Ähnlichkeiten mit Reiner Demski hat, ist ein raffiniertes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion. Aus Anlass des Lesefests werden zwölf Auszüge aus der ebenso kunstvollen wie köstlichen Maskerade gelesen.

 

 10. Juli, 18:04 Uhr (Wdh. am 18. Juli, 12:04 Uhr)

Literaturland Hessen

„Frankfurt liest ein Buch“ - und macht sich auf die Suche nach einem tagabgewandten Teil seiner Geschichte: In schummrigen Bahnhofsviertelkneipen, einem Keller voller Gerichtsakten und konspirativen Treffen mit Mitgliedern der RAF. 

Prominente Frankfurter*innen lesen aus Eva Demskis Roman Scheintod, und die Autorin spricht darüber, wie diese Geschichte bis heute nachhallt. 

In hr2-kultur senden wir einen gekürzten Mitschnitt der Auftaktveranstaltung zu „Frankfurt liest ein Buch“ aus dem Sendesaal des Hessischen Rundfunks vom 4. Juli.

 

Meldungen

zu «Scheintod« von Eva Demski 2021

Deutschlandfunk Kultur «Eine Stadt liest ein Buch« 14.5.2021

FR 11.2.2021 Interview mit Eva Demski

 

 zu «Rosemarie« 2020

FAZ 23.9.2020

FR 23.9.2020

Buchmarkt 23.9.2020

Frankfurt Live 22.9.2020

WIBank 23.9.2020

 

Stimmen

»Deutschlands schönstes Lesefest.«
Claus-Jürgen Göpfert, Frankfurter Rundschau

»Das kommunale Lesefest, das zum neunten Mal organisiert wird, zählt zu den wichtigsten in Deutschland.«
Thomas Maier, dpa

»35 Jahre nach dem Tod von Anna Seghers erfährt ihr immens wichtiger und ausgezeichnet lesbarer Roman eine verdiente Renaissance.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt

»Das Festival Frankfurt liest ein Buch bietet jedes Jahr aufs Neue eine großartige Möglichkeit, sich intensiv und aus verschiedenen Facetten mit einem einzigen Buch zu beschäftigen. Durch diese Auseinandersetzung lernen wir Frankfurt noch besser kennen. Dass Menschen aus allen Altersklassen sich daran beteiligen und mit ganz eigenen Ideen dazu beitragen, dass eine Stadt sich über mehrere Tage mit einem Buch auseinandersetzt, zeigt, welchen Sog Bücher ausüben können. Bei Frankfurt liest ein Buch kann jede und jeder sich mit eigenen Ideen einbringen, das gefällt mir besonders.« Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt

»Dieses Lesefest ist ein Beitrag, das Buch verstärkt in die Öffentlichkeit zu rücken.« Dr. Sonja Vandenrath, Leiterin des Fachbereichs Literatur im Kulturamt Frankfurt

»Das Lesefest ist so wichtig, da digitale Veranstaltungen tatsächlich stattfindende nicht ersetzen können.« Dr. Julia Cloot, stv. Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain

»Dass das Buch, das sich für sie mit ihrer Herkunft und ihrem Schicksal verband, jetzt an den Handlungsorten gelesen wird, ist rund achtzig Jahre nach seiner Niederschrift besonders passend.« 
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dass der Verein mit seiner Wahl voll ins Schwarze getroffen hat, zeigen die rund 130 Veranstaltungen.«
FRIZZ Das Stadtmagazin

»Eine denkwürdige Eröffnungsveranstaltung, auf der der 91-jährige Sohn von Anna Seghers für den emotionalen Höhepunkt sorgte.«
Matthias Glatthor,Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel

 

Auszeichnungen

Frankfurt liest ein Buch wurde mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016 ausgezeichnet!

»Das Frankfurter Lesefest illustriert, wie kreative Literaturvermittlung im Zusammenspiel von nahezu allen öffentlichen Kultureinrichtungen der Stadt und vielen bürgerschaftlich Engagierten eine ungeahnte Breitenwirkung entfalten kann. Jedes Jahr wird ein neues Buch mit einem inhaltlichen Bezug zu Frankfurt ausgewählt, das die thematische Grundlage für einen Dialog zwischen unterschiedlichen kulturellen Gruppen der Stadtgesellschaft bildet. Aspekte lokaler Identität verbinden sich so mit einem neuen gemeinsamen Gesprächsanlass quer durch die Bevölkerung. Das Projekt regt zum Nachahmen an.«
Aus der Presserklärung der Bundesregierung für Kultur und Medien

BKM

Shortlisted for London Bookfair International Excellence Awards 2020!

»Im elften Jahr ist Frankfurt liest ein Buch als einziges deutschsprachiges Literaturfestival nominiert für den International Excellence Award 2020 - The Literary Festival Award der Londoner Buchmesse.«

award 2020

»Doch es gibt auch noch Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest, das intensive Lektüren befördert.«

Alexander Cammann, Die Zeit



»Nichts stellt sich den Mechanismen des von Neuerscheinungen besessenen und [...] auf sofortige Verfügbarkeit geeichten Buchmarkts so deutlich entgegen wie dieses Festival.«

Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Der Verleger Klaus Schöffling hat mit der Importidee aus Übersee eine unvermutete Lawine der Begeisterung und Empathie losgetreten, die quer durch die Bevölkerung rollt.«

Anita Strecker, Frankfurter Rundschau

»Wie begeistert man eine ganze Stadt für ein Buch? In Frankfurt hat man den Dreh raus: Lokalkolorit, Zeitgeschichte und Niveau charakterisieren alle Titel«. 

Sabine Prasch, FRIZZ Das Magazin für Frankfurt und Vordertaunus

»Die Wechselwirkung zwischen einem Buch, seiner Geschichte und der lesenden Stadtgesellschaft – das ist es, was dieses einmalige Festival ausmacht.«

hr-online