»Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest!«
DIE ZEIT

Frankfurt liest ein Buch 2024: Montag, 22. April, bis Sonntag, 5. Mai

Das Programm des Festivals finden Sie als PDF-Dokument hier. Die Eröffnung fand am 22. April 2024 in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt statt. Die Aufzeichnung finden Sie in unserem Youtube-Kanal. Am 5. Mai 2024 wurde der Abschluss des Lesefestivals mit einer Veranstaltung im Zoogesellschaftshaus gefeiert. Einen Rückblick aufs Festival finden Sie hier auf der Website in den kommenden Wochen. Bildmaterial und Berichte von vielen Veranstaltungen können Sie sich jederzeit auf unseren Social Media-Kanälen Instagram frankfurt_liest_ein_buch und Facebook anschauen.

 

Florian Wacker: Zebras im Schnee (Berlin Verlag)

Frankfurt liest ein Buch geht in eine neue Runde. Im 15. Jahr steht erstmals ein Roman im Zentrum, der erst kurz Beginn des Lesefestivals erscheint. Vom 22. April bis 5. Mai 2024 geht es mit Zebras im Schnee von Florian Wacker (Berlin Verlag) auf eine Zeitreise ins Frankfurt der 1920er und 1930er Jahre, wo Fotografie, Neues Bauen und Kunst im Mittelpunkt stehen. 

 

Der Autor

(c) Melina Mörsdorf

Florian Wacker, geboren 1980 in Stuttgart, studierte Heilpädagogik und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er arbeitete in der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugend­psychiatrie und der Jugendhilfe. Florian Wackers Romane erscheinen im Berlin Verlag, seine Krimis im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Gelegentlich schreibt er auch fürs Theater. Neben seiner Arbeit als Autor konzipiert und entwickelt Florian Wacker seit 2010 Websites. Für seine literarischen Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u.a. wurde er mit dem Robert Gernhardt Preis für Weiße Finsternis (2021) ausgezeichnet. Florian Wacker lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. www.florianwacker.de

 

Das Buch

»Freiheit, denkt sie, ist nicht umsonst zu haben.« Florian Wacker, Zebras im Schnee

Im Mittelpunkt der 15. Ausgabe von Frankfurt liest ein Buch steht der Ende März 2024 erscheinende Roman Zebras im Schnee (Berlin Verlag). Setting ist das Frankfurt der 1920er und 1930er Jahre und zentral sind Architektur, Fotografie und Kunst der Zeit. Der in Frankfurt lebende Autor Florian Wacker erzählt von der Vergangenheitsreise eines New Yorker Kunsthistorikers: Bei seinen Recherchen für eine Ausstellung über das Bauhaus-nahe Stadtplanungsprogramm Neues Frankfurt stößt Richard Kugelman auf ein Ende der 1920er Jahre aufgenommenes Foto seiner Mutter Franziska. Fotografin ist eine gewisse Ella Burmeister. Immer tiefer taucht er während einer Reise in die Main-Metropole in ihre Lebensgeschichte ein – würde er mehr Material von dieser nach dem Krieg vergessenen Künstlerin finden, wäre seine geplante Ausstellung nicht weniger als eine Sensation. Doch was verband die beiden Frauen? Und warum hat Franziska nach ihrer Flucht in die USA 1933 nie wieder von Ella und der gemeinsamen Zeit in Frankfurt gesprochen? Richard gerät schließlich in eine Geschichte hinein, die auch sein Leben für immer verändert.

Florian Wacker: Zebras im Schnee
Berlin Verlag
978-3-8270-1486-3 € 24,00
Gebunden mit Schutzumschlag, 384 Seiten
Erscheinungstermin: 28.03.2024