»Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest!«
DIE ZEIT

Programm

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Sollten Sie die Teilnahme mit einer eigenen Veranstaltung planen, kontaktieren Sie uns gerne unter info@frankfurt-liest-ein-buch.de

Das Programm

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Donnerstag, 5. Mai 2022

hr2-Doppelkopf: Am Tisch mit Heinrich Detering, »Irmgard Keun-Versteher«

 »Irmgard Keun war in der Weimarer Republik der Shooting Star der Literatur«, so der Liteaturwissenschaftler Heinrich Detering. Der ehemalige Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung hat das Gesamtwerk der Autorin herausgegeben; ein Band mit Interviews ist in Vorbereitung, und für die Neuausgabe von Nach Mitternacht hat er das Nachwort geschrieben. Ein Gespräch mit Heinrich Detering.

Wiederholung um 23.04 Uhr

hr2 Doppelkopf - Podcast: | hr2.de | Doppelkopf

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 09:04 Uhr

Veranstalter: hr2 kultur

Ort:
Rundfunk-Sendung
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Virtueller Rundgang durch Irmgard Keuns Frankfurt - AUSGEBUCHT!!

In Nach Mitternacht erleben wir Irmgard Keuns Frankfurt der 30er Jahre. Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht einer jungen Frau, die von Köln nach Frankfurt gezogen ist. Dies ist eine weitere Perspektive der Ausstellung „Frankfurt und der NS – Eine Stadt macht mit“ im Historischen Museum. Der Stadtführer Christian Setzepfandt führt mittels einer Bild-Präsentation durch Keuns Frankfurt. Das Denkbar-Team liest Passagen aus dem Buch.

c Christian Setzepfand

Anmeldung: info@denkbar-ffm.de

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:00 Uhr

Eintritt: Frei, Spenden erwünscht

Einlass: 18:30

Veranstalter: DENKBAR e.V.

Ort:
Denkbar
Spohrstraße 46A
Frankfurt-Nordend
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Lesung und Gespräch mit Wolfgang Vogler und George Grodensky

Schauspieler Wolfgang Vogler liest aus Irmgard Keuns Buch Nach Mitternacht. In der Bühnenfassung in den Kammerspielen verkörpert er aktuell den einst kritischen Journalisten und Schriftsteller Algin, der sich in der NS-Herrschaft vor die Frage Berufsverbot oder Anpassung gestellt sieht. Mit FR-Redakteur George Grodensky  spricht das Ensemblemitglied des Schauspiel Frankfurt über seine Rolle, die geschilderten Erfahrungen junger Menschen im  NS-Alltag, die schleichende Veränderung der Gesellschaft und Medien als Propaganda-Sprachrohr - und den Widerstand dagegen.

Anmeldung unter: Anmeldung - Frankfurter Rundschau

©Brigitte Sporrer

 

Auch als Livestream unter fr.de/eventvideo

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:00 Uhr

Mit: Wolfgang Vogler, George Grodensky

Eintritt: Frei

Einlass: 18:30

Veranstalter: Frankfurter Rundschau

Ort:
Haus am Dom
Domplatz 3
Frankfurt-Innenstadt
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Frankfurt macht mit – Frankfurt im deutschen Faschismus

Wie konnte sich eine vorher »liberale« Stadt wie Frankfurt so schnell zu einer jubelnden Masse für Hitler entwickeln? Und was passierte denen, die nicht mitjubeln wollten? Ein Abend mit Hintergründen zum Roman von Irmgard Keun und zur Ausstellung »Eine Stadt macht mit« im Historischen Museum.

Claus-Jürgen Göpfert im Gespräch mit Jenny Jung, Kuratorin der Ausstellung.

Es liest Bettina Kaminski, Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt.

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:00 Uhr

Mit: Claus-Jürgen Göpfert, Jenny Jung, Bettina Kaminski

Eintritt: Frei

Einlass: 18:30

Veranstalter: Club Voltaire

Ort:
Club Voltaire
Kleine Hochstraße 1
Frankfurt-Innenstadt
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Geboren 1905 - Lebenswege, die ins Exil führten

Eine musikalisch-literarische Soiree

Irmgard Keun schrieb Weltliteratur, der zu Unrecht wenig bekannte, in Wien geborene Erich Zeisl (1905-1959) wurde zum Vertreter der moderaten Wiener Moderne. Eindringliche Melodien prägten seine kammermusikalischen Werke zwischen den beiden Weltkriegen. Beide gingen ins Exil. Keun 1936, Zeisl floh 1938 mit seiner Familie, die jüdischer Abstammung war, vor dem Zugriff der Nationalsozialisten. Erst nach Paris, 1939 nach New York. Er komponierte Klavier- und Cello-Konzerte und schuf Musik für Hollywood-Filme. In seinem Exil stand Zeisl in engem Kontakt mit Erich Wolfgang Korngold, Igor Strawinsky und Arnold Schönberg.

Mit Takeshi Moriuchi (Klavier) und Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 

Lesung: Peter Schröder

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:00 Uhr

Mit: Takeshi Moriuchi, Peter Schröder (Schauspieler)

Eintritt: € 15,00 / erm. € 7,50

Einlass: 18:30

Veranstalter: Oper Frankfurt

Ort:
Oper Frankfurt
Willy-Brandt-Platz
Frankfurt-Innenstadt
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Katja Kulin »Irmgard Keun – Nach Mitternacht ein Leben« – Romanbiografie

1929 lässt Irmgard Keun ihre Arbeit als Stenotypistin und Schauspielerin hinter sich und beginnt zu schreiben. Ihre Romane Gilgi – eine von uns und Das kunstseidene Mädchen werden große Erfolge. Doch die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendet schon bald Keuns hoffnungsvolle Karriere. Als in Deutschland ihre Bücher verbrannt werden, geht sie ins Exil und schreibt mit Nach Mitternacht eines der wichtigsten Bücher gegen den Nationalsozialismus. Es liest die Schauspielerin Andrea Wolf.

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:30 Uhr

Mit: Andrea Wolf

Eintritt: 8,-€

Einlass: 19:00

Veranstalter: Ev. Andreasgemeinde

Ort:
Andreasgemeinde Frankfurt-Eschersheim
Kirchhainerstraße 2
Frankfurt-Eschersheim
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Performative Lesung mit Ricarda Klingelhöfer

»Und langsam fuhr ein Auto vorbei, darin stand der Führer wie der Prinz Karneval im Karnevalszug. Aber er war nicht so lustig und fröhlich wie der Prinz Karneval und warf auch keine Bonbons und Sträußchen, sondern hob nur eine leere Hand.«

Regie: Sabine Loew, Ausstattung Cornelia Falkenhan

https://volksbuehne.reservix.de/p/reservix/event/1913212

© Birgit Hupfeld

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:30 Uhr

Mit: Ricarda Klingelhöfer

Eintritt: € 18,-/erm. € 8,-

Einlass: 19:00

Veranstalter: Ricarda Klingelhöfer/ Sabine Loew/ Volksbühne im Großen Hirschgraben

Ort:
Volkstheater im Großen Hirschgraben/Studiobühne
Großer Hirschgraben 19
Frankfurt am Main-Innenstadt
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Frankfurt und der Nationalsozialismus – Alltagsleben im Ausnahmezustand

Eine Stadt zu Beginn der NS-Zeit: Wie verändern sich Lebensbezüge, Beziehungen und Freundschaften? Wie gestalten die Menschen ihr Alltagsleben zwischen Anpassung und Widerstand? Irmgard Keuns Protagonistin Susanne, 19 Jahre, auf dem Weg zum Erwachsen werden, steht für die Unsicherheiten dieser Zeit und die 
Herausforderung, sich entscheiden zu müssen. Gabriele Fachinger, Bibliothekarin und Literaturpädagogin stellt das Buch vor und lädt zum Austausch über diesen Roman ein.

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:30 Uhr

Mit: Gabriele Fachinger

Eintritt: € 10,-

Einlass: 19:00

Veranstalter: KÖB St. Matthias, Fachstelle für Büchereiarbeit Limburg

Ort:
KÖB St. Matthias
Thomas Mann-Straße 2-4
Frankfurt-Nordweststadt
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Die Dächer, die du siehst, sind nicht für dich gebaut - Erfahrungen im Exil

Frankfurt liest ein Buch - Und wir lesen mit!

Texte von Kurt Tucholsky, Walter Mehring, Berthold Brecht, Carl Zuckmayer und anderen Künstlern, die während der Zeit des NaIonalsozialismus aus Deutschland emigrieren mussten, korrespondieren mit Chansons, politischen Liedern und Tondokumenten der 30er Jahre und ausgewählten Passagen aus Irmgard Keuns Roman Nach Mitternacht. Reibungen, Widersprüche und überraschende Konstellationen sind dabei durchaus erwünscht! - Ein Zeitportrait der 30er-Jahre in Deutschland.

Frankfurt, 1936: Menschenmassen strömen auf den Opernplatz und warten auf den Besuch Hitlers. Mittendrin und doch abseits verfolgt die 19-jährige Susanne das Geschehen. Voller Sehnsucht und Unruhe wartet sie seit ihrer Flucht aus Köln auf ein Lebenszeichen von ihrem Verlobten Franz. Gemeinsam wollten sie einen Zigarettenladen aufmachen. Doch plötzlich taucht Franz aus dem Nichts vor ihr auf. Er wurde an die Gestapo verraten, hat den Denunzianten – den Besitzer eines Zigarettenladens – umgebracht und muss nun fliehen. Kurz vor Mitternacht muss Susanne sich entscheiden: Soll sie ihre Heimat verlassen, um mit Franz zu gehen? 48 Stunden schildert Irmgard Keun durch die Augen ihrer Erzählerin den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland. Mit genauer Beobachtungsgabe und scharfem Humor beschreibt sie die Erlebnisse, Gespräche und Widersprüchlichkeiten verschiedenster Menschen in dieser Zeit.
 

Nach Mitternacht ist einer der wichtigsten Romane der deutschen Exilliteratur.

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 19:30 Uhr

Mit: Carola Moritz, (Texte) Stanislav Rosenberg (Piano)

Eintritt: € 10, € 8 erm.

Einlass: 19 Uhr mit Sektempfang und Buffet

Veranstalter: Kulturhaus Frankfurt - Die Katakombe e.V.

Ort:
Kulturhaus Frankfurt Pfingstweidstr.2
60316 Frankfurt
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Vor Mitternacht mit Blick auf die Alte Oper und in die Geschichte - AUSGEBUCHT

Die Historie der Alten Oper ist vielfältig. So spielt sie auch eine Rolle in Irmgard Keuns Roman. Genießen Sie die Lesung mit Blick auf die Alte Oper und in die Geschichte. Es lesen die Stadtverordneten Veronica Fabricius und Alon Meyer, Präsidenten TUS Makkabi. Anschließend sind Sie herzlich zu einem gemeinsamen Austausch eingeladen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Anmeldung: veronica.fabricius@fabricius-vv.de

 

©privat                   ©pivat

Datum: Donnerstag, 5. Mai 2022, 20:00 Uhr

Mit: Dr. Veronica Fabricius, Alon Meyer

Eintritt: Frei, Spenden für TuS Makkabi e.V. erwünscht

Einlass: 19:30

Veranstalter: Dr. Veronica Fabricius/Stadtverordnete, Alon Meyer/Präsident TuS Makkabi e.V.

Ort:
Privathaus
Adresse wird nach Anmeldung bekanntgegeben
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