Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest - DIE ZEITHerbert Heckmann - Benjamin und seine Väter

Frankfurt liest ein Buch 2017

Herbert Heckmann, Benjamin und seine Väter


Im Mittelpunkt der achten Ausgabe von Frankfurt liest ein Buch stand die Wiederentdeckung des Schriftstellers Herbert Heckmann und seines Romans Benjamin und seine Väter. Über 90 Veranstaltungen an 70 verschiedenen Orten im Stadtgebiet und in der Region wurden angeboten. Bei u.a. Ausstellungen, literarischen Spaziergängen, Opern-, Theater-, Film-, Buchhandels-, Bibliotheks-, Schul-, Tanz- und Museumsabenden waren insgesamt wieder rund 12.000 Menschen auf den Beinen. Das Programm war mit SchauspielerInnen, MusikerInnen und AutorInnen hochkarätig besetzt.

»Mach es zu deinem Projekt«, überschrieb Florian Balke in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seinen Bericht über die Lesungen und Diskussionsrunden in privaten Wohnzimmern. In diesem Jahr hatten vier Privathaushalte ihre Türen für Gäste geöffnet. Der partizipative Gedanke des Festivals – Kulturinstitutionen, soziale und private Einrichtungen einzubinden und bürgerschaftliches Engagement aktiv zu fördern – ist beispiellos und hat das Lesefest zu einem echten Markenzeichen der Stadt gemacht. »So etwas gibt es nur in Frankfurt«, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig bei der Eröffnungsveranstaltung von Frankfurt liest ein Buch in der Deutschen Nationalbibliothek.

Mit dabei waren u.a.: Thomas Bäppler-Wolf, Dietmar Bär, Heiner Boehncke, Isaak Dentler, Moritz Eggert, Peter Feldmann, Ruth Fühner, Ina Hartwig, Helge Heynold, Wolfram Koch, Jo van Nelsen, Bernhard E. Ochs, Walter Renneisen, Petra Roth, Hans Sarkowicz, Wilfried F. Schoeller, Hartmut Volle, Frank Witzel.

Der Verein Frankfurt liest ein Buch e. V. bedankt sich für den gelungenen Ablauf der Veranstaltungsreihe bei Organisator Lothar Ruske, bei den Medienpartnern FRIZZ Das Magazin, Frankfurter Rundschau, hr2-kultur und RheinMainTV sowie bei den vielen engagierten Veranstalterinnen und Veranstaltern. Dank auch an die Förderer, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM-Preis 2016), der Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank) Hessen, die FRAPORT AG, das Hotel Villa Orange und der Verlag Schöffling & Co.