Pressestimmen

»Frankfurt liest ein Buch« 2014

»Wer diesen Roman jetzt wieder liest, wird in ihm versinken.«
Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main

»Es sind Vorgänge von betäubender Banalität, das ›bewegte Nichts‹, das Eckhard Henscheid in wunderbarer, wunderlicher, komischer Akribie beschreibt.«
Elsemarie Maletzke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wenn Frankfurt einen Blick auf seine eigene Literaturgeschichte wirft, dann mit dem gebotenen Unernst.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Zitate aus ›Die Vollidioten‹ gehören buchstäblich zum kollektiven Gedächtnis.«
Christian Thomas, Frankfurter Rundschau

»Ein unbestrittener Klassiker humoristischer Literatur.«
hr-online

»Die Veranstaltung geht damit in ihre fünfte Runde und hat mit Henscheids im Frankfurter Nordend des Jahres 1972 spielendem Roman die wohl sinnlichste Vorlage gefunden, mit der man diese multimediale Veranstaltungsreihe überhaupt bestücken kann.«
Jürgen Wittner, Kulturnews

»
›Frankfurt liest ein Buch‹: Eine Marke, die alle Superlative für sich gepachtet zu haben scheint.«
Torsten Casimir, Börsenblatt

»Bevor die Fluten am 13. April über ›Frankfurt liest ein Buch‹ wieder zusammenschlagen, ist reichlich Gelegenheit, den Urheber solcher Steilvorlagen zu feiern.«
Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse

»Obwohl das Buch weder satiregemäß am Gegenstand klebt noch ironischerweise ein Gegenteil des Gesagten meint, taugt der aufgeblähte Ochsenfrosch von einem Buch, der Kleines und Banales episiert, nicht bloß als eine Art ›Ulysses‹-Stadtführer für einen Frankfurter ›Bloomsday‹«.
Michael Hladek, Frankfurter Neue Presse

»Das Besondere ist, dass es [das Buch] die Geschichte der halben Stadt, [...], irgendwie im Herzen trägt.«
Claudia Michels, Frankfurter Rundschau

»So präsent wie dieses Mal war der Autor des ausgewählten Romans noch nie: An rund 20 der mehr als 70 Veranstaltungen rund um sein Buch wird Eckhard Henscheid, eine der Ikonen der Neuen Frankfurter Schule, persönlich anwesend sein.«
Christoph Schröder/Nils Bremer, Journal Frankfurt

»›Die Vollidioten‹ nimmt den Leser auf eine zweiwöchige Zeitreise mit durch legendäre WGs und Kneipen, um dort auf Menschenvolk zu treffen, das sich gegenseitig belebt und liebt (oder auch nicht). Den Autor Eckhard Henscheid kennt man als [...] wortgewandten, manchmal auch bissigen Zeitgenossen. [...] Der Großevent wird sich nahezu überall in der Stadt blicken lassen und mit Lesungen, Ausstellungen, mit Führungen und satirischen Beiträgen, ja sogar einem Watten-Turnier (bayrisches Kartenspiel) ein Buch vorstellen, das nicht in Vergessenheit geraten darf.«
Heidi Zehentner, FRIZZ Das Magazin



»Frankfurt liest ein Buch« 2013

»Landauf, landab sprießen Literaturfestivals und Bücherevents massenhaft aus dem Boden, sodass man darüber fast das einsame Lesen als einst übliche Aneignungsform vergessen könnte. Doch es gibt auch noch Deutschlands wunderbarstes und sinnvollstes Lesefest, das intensive Lektüren befördert: ›Frankfurt liest ein Buch‹ findet gerade zum vierten Mal statt (...). (...) Und wir raten liebend gern zu Kracauer, damit nicht bloß Frankfurt dieses großartige, schrecklich komische Buch liest - und damit solch kollektive Werklektüre auch anderswo kopiert wird.«
Alexander Cammann, Die Zeit

»Nichts stellt sich den Mechanismen des von Neuerscheinungen besessenen und vom E-Book bis zu Amazon auf sofortige Verfügbarkeit geeichten Buchmarkts so deutlich entgegen wie dieses Festival.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Mobilmachung für einen Roman, der sagenhafter ist als vertraut. (...) Der Leser lernt Frankfurt mit verblüffend anderen Augen sehen. (...) Unerbittlich die Lakonie dieses Romans. Frankfurt liest ein gutes Buch.«
Christian Thomas, Frankfurter Rundschau

»Die Eröffnungsveranstaltung bewies, in wie kurzer Zeit sich die Aktion in der Stadt etabliert hat. Der Saal der Deutschen Nationalbibliothek war jedenfalls voll. (...) Der Schauspieler Michael Benthin intonierte den coolen, neusachlichen Gestus des Romananfangs bezwingend, Michael Quast brachte vergleichsweise dezent eine hessische Komponente ins Spiel«.
Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Die Wiederentdeckung eines großen Frankfurter Intellektuellen‹. Und ein Versuch, ›Leser mit Büchern bekanntzumachen, die nicht vergessen werden sollen‹. Dieser Plan, das lässt sich anhand der Erfolge der Leseaktion in den vergangenen Jahren sagen, geht auf. Bis zu 17000 Zuhörer und Mitmacher werden pro Lesefest an den unterschiedlichsten Orten erreicht.«
Claudia Michels, Frankfurter Rundschau



»Frankfurt liest ein Buch« 2012

»Sie sei, sagte Silvia Tennenbaum, der Stadt, dem Verlag und allen Besuchern dankbar dafür, ihrem Roman neues Leben verliehen zu haben: ›Es sind die schönsten Wochen meines Lebens gewesen.‹ Es war auch für viele Frankfurter eine schöne Zeit.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Frankfurt liest ein Buch‹ ist auch in der dritten Auflage ein Erfolg, das lässt sich deswegen schon zwei Tage nach der Eröffnung sagen, weil Mitorganisator Lothar Ruske zu berichten weiß, dass der Großteil der Veranstaltungen schon so gut wie ausverkauft ist. Und Verleger Klaus Schöffling weiß stolz zu berichten, dass sich auch das wiederaufgelegte Buch sehr ordentlich verkauft.«
Journal Frankfurt


»Der Saal ist, wie immer zur Eröffnung von ›Frankfurt liest ein Buch‹, bis auf den letzten Platz besetzt, für die Zuspätgekomenen, die in der Cafeteria zuhören, gibt es einen Solidaritätsapplaus.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
»Es gibt Augenblicke, die unwirklich wirken. Einen dieser Momente erlebt Silvia Tennenbaum auf der Eröffnungsfeier des Lesefests ›Frankfurt liest ein Buch‹. ... Sie (Silvia Tennenbaum) erinnert an die Juden Frankfurts, die sich aus dem Getto aufmachten, bereit, an die Gültigkeit ihrer Bürgerrechte zu glauben. Sie hätten Frankfurt geliebt, viele von ihnen noch im Exil: ›Ihnen ist dieses Fest ein Denkmal‹.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit Straßen von gestern ist es dem Verein ›Frankfurt liest ein Buch‹, der die Initiative von Verleger Klaus Schöffling kanalisierte, erneut geglückt, einen Roman hoher literarischer Qualität ausfindig zu machen. «
Frankfurter Neue Presse


 
 

»Frankfurt liest ein Buch« 2011

»Hier [in Frankfurt] ist es den Organisatoren von »Frankfurt liest ein Buch« nun schon zum zweiten Mal hintereinander gelungen, ein überzeugendes Programm rund um einen starken Titel zusammenzustellen. Auf Valentin Sengers Kaiserhofstraße 12 im Vorjahr folgt in diesen Tagen Wilhelm Genazinos frühe Romantrilogie Abschaffel. In beiden Fällen geht es um Frankfurter Autoren mit Büchern von Rang, deren Lektüre die Frankfurter mit sich selbst und ihrer Stadt besser bekannt macht.«
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Frankfurt ›liest ein Buch‹: literarische Maifestspiele, sozusagen.«
Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse


»Zur Eröffnung der Kampagne platzte, wie bereits im Vorjahr, der Große Saal der Deutschen Nationalbibliothek aus allen Nähten. Mehr als 400 Besucher wollten zuhören, wie prominente Vorleser aus dem Bereich der Stadtkultur aus dem Werk des Büchnerpreisträgers Genazino vorlasen. Der war selbstverständlich auch höchstpersönlich erschienen und gab im Anschluss an den Vortrag zu, ein wenig gerührt gewesen zu sein, als er seine eigenen, mehr als 30 Jahre alten Texte nun noch einmal zu hören bekam.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt



»Frankfurt liest ein Buch« 2010

»Man muss es dem Frankfurter Verleger hoch anrechnen, dass er sich daranmachte, das Buch neu herauszubringen. Und damit nicht genug, hat der umtriebige Buchproduzent gleich die ganze Stadt mobilisiert.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Es gibt Bücher und Städte, die gehören zusammen. Einer der Romane, die das Frankfurtbild ihrer Leser entscheidend prägen, ist Valentin Sengers Kaiserhofstraße 12
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der Verleger Klaus Schöffling hat mit der Importidee aus Übersee, die lange zuvor schon in Darmstadt und anderen Städten in der Republik Schule machte, eine unvermutete Lawine der Begeisterung und Empathie losgetreten, die quer durch die Bevölkerung rollt.«
Anita Strecker, Frankfurter Rundschau

»Kaiserhofstraße 12, das Buch, das eine Lawine losgetreten hat in der Stadt, eine regelrechte Bürgerbewegung, die sich mit dem Schicksal der jüdischen Familie Senger, mit dem Nationalsozialismus, aber auch mit mutigen Rettern auseinandersetzen will.
Frankfurter Rundschau

»Man kann die dreiwöchige Kampagne für Valentin Sengers Roman Kaiserhofstraße 12 nichts anderes als einen Erfolg nennen.«
Journal Frankfurt