19. April 2012: Fortschreitende staatlich geförderte Kriminalisierung der Frankfurter Juden in der Nazi-Zeit

Der Büchertisch im Foyer des Löwenhof-Theaters © Albrecht Reinhard
Der Büchertisch im Foyer des Löwenhof-Theaters © Albrecht Reinhard
Schauspielerin Friederike Schreiber liest aus »Straßen von gestern« © Albrecht Reinhard
Schauspielerin Friederike Schreiber liest aus »Straßen von gestern« © Albrecht Reinhard
Schriftsteller Arno Lustiger, Kulturdezernent Felix Semmelroth und Journalistin Renate Hebauf im Gespräch © Albrecht Reinhard
Schriftsteller Arno Lustiger, Kulturdezernent Felix Semmelroth und Journalistin Renate Hebauf im Gespräch © Albrecht Reinhard

Zur Veranstaltung mit dem Thema »Fortschreitende staatlich geförderte Kriminalisierung der Frankfurter Juden in der Nazi-Zeit« fanden sich im Löwenhof-Theater der Frankfurter Historiker Prof. Dr. Arno Lustiger, die Autorin Renate Hebauf und der Frankfurter Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth ein. Vor rund 50 höchst interessierten Zuschauern las die Schauspielerin Friederike Schreiber Textpassagen aus »Straßen von gestern«, dem Roman der in Frankfurt am Main geborenen Autorin Silvia Tennenbaum.

Im Anschluss an die Lesung sprachen Lustiger, Hebauf und Semmelroth über die Situation der jüdischen Bevölkerung vor und während der Nazi-Zeit in Frankfurt am Main, wobei zahlreiche Bezüge zu den Büchern Gaußstraße 14 von Renate Hebauf und Rettungswiderstand, dem neusten Werk von Arno Lustiger, hergestellt wurden.

Nach mehreren Fragen und Diskussionsbeiträgen der Zuschauer endete der interessante Abend mit der Möglichkeit, die besprochenen Bücher am Büchertisch der Buchhandlung Naumann und Eisenbletter käuflich zu erwerben. (Albrecht Reinhard)