Pressestimmen

"Oh lieber Herr Abschaffel, was würden Sie nur sagen, wenn Sie heute aus Ihrem Roman stiegen, den sich Wilhelm Genazino für Sie ausgedacht hat? Sie über die Zeil schlenderten, die so gar nicht mehr Ihrer Zeil der 70ergleicht? [...] Aber grämen Sie sich nicht. Ihre Zeit wird bald im Rampenlicht stehen, wenn ganz Frankfurt Ihre Geschichte von Wilhelm Genazino zur stadtweiten Lektüre erhebt. Frankfurt liest Abschaffel. Sie sind gemeint. Flüchten Sie jetzt bloß nicht in Ihre Wohnung."
Anita Strecker, Frankfurter Rundschau


"Die Hälfte der Menschheit besteht aus Sachbearbeitern, hat Genazino gesagt, sagt Felix Semmelroth, Kulturdezernent in Frankfurt. Die Stadt gehört zu den großen Förderern des literarischen Mai-Spektakels, das im vergangenen Jahr erstmals stattfand ..."
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse


„Er schaltete eine kleine Lampe ein, weil er das Gefühl vermeiden wollte, mit dem langsamen Dunklerwerden des Abends selbst zu verschwinden“, schreibt Genazino über seinen komischen Helden [Abschaffel]. Jetzt wird es erst einmal ziemlich hell um ihn herum.     
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Im vorigen Jahr las es [Frankfurt] die Geschichte einer außergewöhnlichen Rettung, dieses Jahr geht es um etwas, das für die Frankfurter so gewöhnlich ist wie die Schwierigkeiten der Eintracht: das Leben als Angestellter. Dieses Buch sind wir."
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


"... um die Stadt, ihre Bewohner und beider Geschichten wird es auch in diesem Jahr wieder gehen. Dafür sorgen schon Abschaffels Bilder, die er von seinen Frankfurtdurchquerungen aufnimmt: Von der Rückseite der Stadt, dem Leben der Menschen in ihr, von dem Desaster hinter der Fassade, von der Diktatur des 'Weltkleinbürgertums', von merkwürdigen Gewohnheiten der Leute, die sich bei genauer Betrachtung als Symptome ihrer alltäglichen Verwerfung entpuppen. Beiläufig zeichnet Abschaffel seinen eigenen Stadtplan Frankfurts, wobei der die Landmarken der Stadt Frankfurt am Main sehr schätzt."
Wolfgang Schopf, Journal Frankfurt


"Zur Eröffnung der Kampagne platzte, wie bereits im Vorjahr, der Große Saal der Deutschen Nationalbibliothek aus allen Nähten. Mehr als 400 Besucher wollten zuhören, wie prominente Vorleser aus dem Bereich der Stadtkultur aus dem Werk des Büchnerpreisträgers Genazino vorlasen. Der war selbstverständlich auch höchstpersönlich erschienen und gab im Anschluss an den Vortrag zu, ein wenig gerührt gewesen zu sein, als er seine eigenen, mehr als 30 Jahre alten Texte nun noch einmal zu hören bekam."
Christoph Schröder, Journal Frankfurt


"Frankfurt "liest ein Buch": literarische Maifestspiele, sozusagen."
Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse


"Hier [in Frankfurt] ist es den Organisatoren von „Frankfurt liest ein Buch“ nun schon zum zweiten Mal hintereinander gelungen, ein überzeugendes Programm rund um einen starken Titel zusammenzustellen. Auf Valentin Sengers „Kaiserhofstraße 12“ im Vorjahr folgt in diesen Tagen Wilhelm Genazinos frühe Romantrilogie „Abschaffel“. In beiden Fällen geht es um Frankfurter Autoren mit Büchern von Rang, deren Lektüre die Frankfurter mit sich selbst und ihrer Stadt besser bekannt macht."
Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Zeitung



"Der wahre Schatz der 70er, die Erinnerung – das Haus am Dom hat die Voraussetzungen für ihn gelegt. Weil es sich an jener 'Phänomenologie des Miefes' bei Genazino orientiert hat und die Normalität zurückgeholt hat. Große Leistung."
Peter Rutkowski, Frankfurter Rundschau zur Ausstellung "Abschaffel //Frankfurt 1977", die im Rahmen von "Frankfurt liest ein Buch" zu sehen ist.