Abschluss-Pressemitteilung

Frankfurt, 16. Mai 2011

Wieder ein großer Erfolg

Fast 11.000 besuchten die Veranstaltung „Frankfurt liest ein Buch 2011“

„Mit fast 11.000 Besuchern zur zweiten Auflage von Frankfurt liest ein Buch, ist wieder einmal bewiesen, dass wir mit unserem Konzept genau richtig liegen. Fast alle Veranstaltungen waren aus- bis überbucht“, so Klaus Schöffling, Vorsitzender des gleichnamigen Vereins.

Die anfängliche Skepsis gegenüber einem sehr literarischen Werk, vom Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino, legte sich recht bald, was dazu führte, dass 43 Institutionen erfolgreiche 54 Veranstaltungen in Frankfurt auf die Beine stellten. Mit dabei waren Prominente der Stadt, inkl. Oberbürgermeisterin Petra Roth, die mit Begeisterung aus „Abschaffel“ lasen. Mit Unterstützung der Medienpartner, hr2-kultur, Frankfurter Rundschau, Journal Frankfurt und der ständig aktualisierten Homepage, waren die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger ständig informiert, was passiert wann, wo und mit wem.

Wilhelm Genazino plante dann doch mehr Zeit, als anfangs vorgesehen, ein, um bei Diskussionen und Lesungen dabei zu sein, was dazu führte, dass seine Anwesenheit noch einmal zusätzliches Publikum brachte.

Im nachstehenden Resümee, das für alle Aktionen der Institutionen steht, stellt der Verein noch einmal den hohen Wert des Lesefestes dar.

Mit fast 400 Gästen wurde in der Deutschen Nationalbibliothek, unterstützt durch lesende Frankfurter Prominente, das Lesefest feierlich eröffnet.

Die Auszubildenden des mediacampus diskutierten munter und sehr gut vorbereitet mit dem Verleger Michael Krüger (Carl Hanser Verlag) und Wilhelm Genazino, die den jungen Moderatoren lebhaft Rede und Antwort standen.

In den Galerien UnikART und Helene Hering-Herber präsentierten Jungautoren eigene Abschaffel-Texte, die sie gekonnt den Texten aus dem Buch gegenüberstellten.

Der Verein Bürgerinstitut – Lesefreuden organisierte unzählige Stadtspaziergänge, die alle themenbezogen waren und viele Frankfurter neugierig machte.

Tom Koenigs, Heinz Drügh und Wolfgang Schopf kamen in die Autorenbuchhandlung und diskutierten mit Publikum über Abschaffel und die 70er Jahre in Frankfurt.

Zur Mitternachtslesung im Café Größenwahn scheuten sich die Gäste nicht, bei guter Stimmung ihre Lieblingsstellen aus „Abschaffel“ vorzulesen.

Martin Mosebach, Silke Scheuermann und Matthias Göritz stellten im „raum für kultur“ während einer Hommage „ihren“ Genazino vor.

Als idealer Standort war dann auch das Haus am Dom gewählt, für die Ausstellung „Abschaffel // Frankfurt 1977“, die kurz vor der „Langen Nacht der Museen“ eröffnet wurde. Nach einem ganz persönlichen Gespräch mit Genazino und seinem ersten Lektor, Jürgen Manthey, konnten sich die Besucher die mit Original Interieur, Zeitungen und Magazinen, Briefen, Fahrscheinen wunderbare Ausstellung ansehen. Anschließend las OB Petra Roth auf der Dachterrasse vor über 200 Besuchern sehr engagiert aus Genazinos Roman-Trilogie.

Auch im Restaurant „Cosmopolitan“ im Frankfurter Hauptbahnhof konnte der Veranstalter volles Haus verzeichnen als der Schauspieler Felix von Manteuffel zusammen mit Wilfried Schoeller Martin Kessels „Herrn Brechers Fiasko“ und „Abschaffel“ im Gespräch mit Lesung gegenüberstellten.

Bei der Abschlussveranstaltung in den Kammerspielen sagte dann Klaus Schöffling in seinem Schlusswort: „Der Erfolg bist so groß, dass wir auch 2012 Frankfurt liest ein Buch durchführen werden“.

 

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Lothar Ruske PR
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